
In ein Schaufenster des Filmschaffens Mittel- und Osteuropas verwandelt goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films die Stadt Wiesbaden vom 18. bis 24. April 2012. Erste Höhepunkte seiner zwölften Ausgabe stellte das Festival beim Empfang seines Trägers, des Deutschen Filminstituts, während der Berlinale vor.http://sowa.posterous.com/goeast-12-festival-des-mittel-und-osteuropais
goEast – 12. Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden, 18. bis 24. April 2012
goEast-Symposium Wiesbaden 19.04. - 22.04.2012 „RealAvantGarde – Mit Lenfilm durch das kurze 20. Jahrhundert“
The Symposium “RealAvantGarde - With Lenfilm Through the Short 20th Century” is dedicated to the oldest (Soviet-)Russian film studio Lenfilm. During recent months Lenfilm came to global attention when the projected privatisation was stopped by the protest of the internationally renowned directors Aleksandr Sokurov and Aleksej German. From its establishment in 1918 until the late Perestroika period, Lenfilm was foremost a fertile ground for cinematic experiments and subtle, critical realism. Whether in exploring history, at play with different film genres or alternative (sur)realisms: Lenfilm combines artistic inventiveness and a fascination for social reality; avant-garde and everyday life. The Slavic studies and film scholar Barbara Wurm and the film critic Olaf Möller are heading the symposium. It will focus on the stages of the studio’s development, as well as the interrelations between contemporary history and film history in a series of lectures and a panel discussion. The film programme presents a selection from the studio’s 1,500 productions, including features such as OBLOMOK IMPERII / FRAGMENT OF AN EMPIRE (1929, Fridrich Ermler), BOLSCHAYA SEMYA / A BIG FAMILY (1954, Joseph Heifitz) and DNI ZATMENIYA / DAYS OF ECLIPSE (1988, Aleksandr Sokurov). The short film section includes some productions that had been presumed lost, such as GOPAK (1931, Mikhail Tsekhanovsky), which is presented as a world premier after its rediscovery.
goEast-Symposium

Das Symposium „RealAvantGarde – Mit Lenfilm durch das kurze 20. Jahrhundert“ ist dem ältesten (sowjet-) russischen Filmstudio gewidmet. In den vergangenen Monaten machte Lenfilm weltweit von sich reden, als die geplante Privatisierung nur durch den Protest seiner international bekannten Regiegrößen Aleksandr Sokurov und Aleksej German – vorerst – verhindert werden konnte. Seit seiner Gründung 1918 bis in die späte Perestroika-Phase war das Studio vor allem Nährboden für filmische Experimente und einen subtilen, kritischen Realismus. Ob in der Auseinandersetzung mit Geschichte, im Spiel mit verschiedenen Filmgenres oder alternativen (Sur)Realismen: Lenfilm verbindet künstlerische Erfindungslust und Faszination für soziale Wirklichkeit; Avantgarde und Alltag. Die Slavistin und Filmwissenschaftlerin Barbara Wurm sowie der Filmkritiker Olaf Möller leiten das Symposium, das sich in Einzelvorträgen und einer Podiumsrunde den Entwicklungsphasen des Studios sowie den Wechselwirkungen von Zeit- und Filmgeschichte widmet. In einer Auswahl aus den insgesamt 1.500 Produktionen zeigt das Filmprogramm Langfilme wie OBLOMOK IMPERII / DIE ÜBERRESTE EINES IMPERIUMS (1929, Fridrich Ermler), BOLSCHAJA SEMJA / EINE GROSSE FAMILIE (1954, Joseph Heifitz) oder DNI ZATMENIJA / TAGE DER FINSTERNIS (1988, Aleksandr Sokurov). Unter den Kurzfilmen sind auch verschollen geglaubte Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel GOPAK (1931, Michail Tschechanovskij) als Weltpremiere nach seiner Wiederentdeckung.
Seit 2001 ist das vom Deutschen Filminstitut veranstaltete Filmfestival goEast Schaufenster des mittel- und osteuropäischen Filmschaffens. Vom 18. bis 24. April 2012 präsentiert goEast in Wiesbaden zum zwölften Mal an sieben Festivaltagen dessen Vielfalt: aktuelle Tendenzen, neue Positionen und filmhistorische Raritäten, immer vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer, filmästhetischer und filmtheoretischer Debatten.
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goEast: 123 Filme aus 35 Länder. ...
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Die Mischung macht’s: Neben dem Höhepunkt, dem Spiel- und Dokumentarfilmwettbewerb, bietet das Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm. Unter anderem wird sich die 2011 erfolgreich gestartete Sektion „Beyond Belonging“ in der zwölften Ausgabe von goEast mit dem Thema „Protest“ befassen.
Das diesjährige Porträt ist dem Regisseur Sergei Loznitsa gewidmet. Bevor der mit ukrainischem Pass in Deutschland lebende gebürtige Weißrusse mit seinem Spielfilmdebüt MY JOY (2010) auch international für Furore sorgte, machte er sich als Dokumentarfilmer einen Namen. Seine Werke werden allesamt beim Festival 2012 zu sehen sein.
Ein weiteres Highlight bildet das Symposium, welches sich mit der wechselvollen Geschichte von Lenfilm, dem ältesten (sowjet-)russischen Filmstudio, beschäftigen wird.
goEast stellt bemerkenswerte, eigenwillige und engagierte Filme, die im regulären Kinobetrieb kaum eine Chance haben, der Öffentlichkeit vor. Sorgfältig kuratierte Programme sorgen für ein Nebeneinander von Arthouse und Mainstream. Die hohe Qualität der Filmauswahl und die besondere Festivalatmosphäre begeistern internationale Gäste, VertreterInnen der Filmbranche und das heimische Kinopublikum gleichermaßen!
Veranstalter: Deutsches Filminstitut – DIF Schaumainkai 41 D- 60596 Frankfurt am Main Festivalbüro: Friedrichstraße 32 65185 Wiesbaden Telefon: +49 - 611-236 843 -0 Fax: +49 - 611-236 843 –49 E-Mail: info@filmfestival-goEast.de www.filmfestival-goEast.de
protokół kulturalny Polnisches Kulturzentrum e.V. in Frankfurt am Main | goEast Wiesbaden | http://sowa.posterous.com/18-bis-24-april-in-wiesbaden-goeast-festival





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