
Der Kölner Dom mit seinen beiden mächtigen Türmen ist das Wahrzeichen Kölns und eines der bekanntesten Bauwerke Deutschlands überhaupt. Aber auch die langen Bauzeiten prägen sein Image. Die Ausstellung stellt den aus Oberschlesien stammenden Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner vor. Seine Pläne führten zur Vollendung des jahrhundertlangen Bauprojekts 1888.
Ernst Friedrich Zwirner (1802-1861)
Ein schlesischer Baumeister im Rheinland
Oberschlesisches Landesmuseum Ratingen, 12. Februar– 29. April 2012
Eröffnung: Sonntag, 12. Februar, um 15 Uhr
Neun Jahre hat Zwirner darum gerungen, nicht nur Restaurierungsarbeiten durchzuführen, sondern auch die Bauarbeiten am Dom fortsetzen zu dürfen. König Friedrich Wilhelm IV. beschloss schließlich 1842 den Weiterbau. Große Verdienste erwarb Zwirner sich durch den Ausbau der Dombauhütte, wo seither Steinmetze ausgebildet werden. Da Zwirner vor 150 Jahren 1861 verstarb, erlebte er die Domvollendung nicht mehr. Als Architekt und Gutachter ist Zwirners Name mit zahlreichen Bauwerken im Rheinland verbunden. Unter den Gotteshäusern sind die frühere Kölner Synagoge oder die Apollinariskirche in Remagen zu nennen. Bei den Profanbauten seien Schlösser Moyland und Arenfels, das Verwaltungsgebäude der Landwirtschaftlichen Fakultät in Bonn und der Mäuseturm in Bingen hervorgehoben. Das Oberschlesische Landesmuseum übernimmt die vom Haus Schlesien in Königswinter konzipierte Ausstellung.
Die feierliche Eröffnung findet statt am Sonntag, dem 12. Februar 2012, um 15 Uhr.
Gedenktafel zu Ehren Zwirner in Birawa, Fotonachweis: Oberschlesisches Landesmuseum
Das seit 1983 bestehende Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen (Hösel) ist in Deutschland das zentrale kulturgeschichtliche Museum für die oberschlesischen Teilregionen Polens und der Tschechischen Republik. Es wird vom Land Nordrhein-Westfalen, seit 1964 Patenland für die Oberschlesier, gefördert. In seinem Neubau präsentiert es die Dauerausstellung zur Kultur und Geschichte Oberschlesiens. Gezeigt werden u. a. Karten und historische Dokumente sowie künstlerische und handwerkliche Gegenstände, kostbare Fayencen, Eisenkunstguss und Textilien. Aktiv und innovativ werden seit vielen Jahren die Möglichkeiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit Museen und kulturellen Einrichtungen in Polen und Tschechien genutzt. Träger ist die 1970 gegründete Stiftung Haus Oberschlesien, eine Stiftung privaten Rechts.
Das Museum bietet Vorträge, Führungen und museumspädagogische Programme an. Kinder und Jugendliche sowie Schulklassen können an Aktionsnachmittagen teilnehmen.
Information und Kontakt:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen
Tel: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400
e-Mail: info@oslm.de, Internet: www.oslm.de
Öffnungszeiten: Di. – So., 11 – 17 Uhr., Mo. geschlossen
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Galerie | Dom | Köln - Kolonia
założona w 50 r. przez Klaudiusza CCAA ustawiala jej obywateli na równych prawach z Rzymianami, była największym miastem rzymskiego imperium na północ od Alp; z łacińskiej nazwy Colonia Claudia Ara Agrippinensium powstała w średniowiecziu nazwa miasta Coellen, od 1919 Köln (gwarowo: Kölle)



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